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Du willst Dein Leben verändern? Mit diesen 7 Methoden schaffst Du es

Du willst Dein Leben verändern? Mit diesen 7 Methoden schaffst Du es

Na, habt Ihr die Vorsätze für 2018 schon geladen und entsichert? Bald ist Silvester – neues Jahr, neues Glück! Wenn es Dir auch nur ein bisschen ähnlich geht wie mir, dann fieberst Du dem Silvesterfeuerwerk schon entgegen. Denn im neuen Jahr wird alles anders!

Ich habe zwar inzwischen stolze 30 Lenze auf dem Buckel, die Freude an meinen Neujahrsvorsätzen ist mir aber bislang noch nie abhanden gekommen. Auch wenn nicht alle Vorsätze auch das nächste Silvester erlebt haben. Trotzdem ist der Startschuss in ein neues Jahr für mich immer wie ein kleiner Motivationsschub. Als läge eine neue weiße Seite vor mir und jemand würde mir einen Stift in die Hand drücken und sagen: „Leg‘ los!“

Auch für 2018 habe ich mir einige Dinge vorgenommen, die ich verändern möchte – Du auch?

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Auch mir wäre immer am liebsten, ich könnte mit dem Silvesterfeuerwerk einen Knopf betätigen, der mein Leben einfach nach meinen Wünschen umgestaltet. „Bitte ein Mal das gleiche – nur komplett anders!“ Dass das nicht wirklich gut funktionieren kann, ist nur logisch. Je mehr wir uns auf einmal vornehmen, desto schwieriger wird die Sache, denn wir müssen auf einen Schlag gegen massenhafte alte und festgefahrene Gewohnheiten und Denkmuster ankämpfen. Dieses Anstrengungslevel können wir in der Regel nicht auf Dauer halten. Es gibt jedoch trotzdem Möglichkeiten, wie Du eine dauerhafte Veränderung in Deinem Leben bewirken kannst. Oder sagen wir, es gibt ein paar „Hacks“.

Du kannst Dein Leben komplett verwandeln, wenn Du das wirklich möchtest. Dafür sind jedoch drei Dinge unerlässlich: Geduld, Selbstdisziplin und Selbstvertrauen.

Du bist schon raus? Kleinen Moment noch, es ist nicht so schlimm, wie es klingt.

So erreichst Du dauerhafte Veränderungen in Deinem Leben

1. Beginne mit einer winzig kleinen Veränderung

Unser Leben funktioniert in der Regel wie ein gut abgestimmtes Uhrwerk. Das ist unsere Komfortzone. In der funktionieren wir einwandfrei. Wir stoßen nicht auf viele unbekannte Faktoren, bewegen uns auf sicherem Terrain, wissen, was zu tun ist und was wir von allem halten sollen. Veränderungen stören dieses System, denn sie binden Kapazitäten unseres Hirns. Es geht gar nicht anders, denn, was wir verändern wollen, ist neu und kann daher nicht auf Autopilot laufen. Wir brauchen dafür Konzentration. Je größer also die Veränderung, desto größer auch der Störfaktor für unser inneres Uhrwerk. Unsere innere Maschinerie lässt sich leichter auf Neues ein, wenn wir ihr die Veränderung ganz sanft unterjubeln. Wenn Du beispielsweise zukünftig vegan leben möchtest, aktuell aber immer öfter Appetit auf ein saftiges Steak hast, dann starte doch vielleicht damit, dass du einfach ab und an mal ein veganes Gericht zubereitest, auf das du gerade richtig Lust hast. Dann kannst Du  dein Koch-Repertoire ganz langsam steigern, bis Du tierische Produkte vollkommen vom Speiseplan streichen kannst, ohne etwas zu vermissen.

2. Mache einfach IRGENDWAS anders

Vielleicht hast Du auch gar keinen konkreten Plan im Kopf, was Du verändern möchtest. Du weißt nur: So wie es gerade ist, ist es (noch) nicht gut. Manchmal wissen wir einfach noch nicht genau, welches der richtige Weg für uns ist, auch wenn uns klar ist, dass wir da, wo wir gerade sind, falsch sind. In diesem Fall ist irgendwas tun immer besser als gar nichts tun und dem ausgetretenen – falschen – Pfad weiter zu folgen. Überrasche Dich selbst, indem Du einfach irgendetwas ganz willkürlich änderst. Kauf‘ Dir morgens keine Brezel beim Bäcker, sondern iss‘ Joghurt mit Obst. Probier‘ irgendeine neue Sportart aus oder triff‘ Dich mit jemandem nach Feierabend, obwohl Du Dich eigentlich wie jeden Tag lieber auf der Couch ablegen möchtest. Der Sinn hinter dieser scheinbar sinnlosen Veränderung? Du gewöhnst Dich daran, dass sich Dinge verändern. Das macht Dich flexibler in Deinem Geist und Du lernst, dass Veränderungen und machbar sind. Sei‘ einfach ein bisschen impulsiv und schau‘, wohin es Dich bringt, mal nur auf Dein Gefühl zu hören. In so einer Phase wäre es auch superinteressant mit dem Meditieren zu beginnen oder Deine Meditationspraxis wieder aufzunehmen oder zu vertiefen.

3. Fülle Deinen Geist mit der richtigen Software

Du bist, was Du liest. Ich kann davon inzwischen ein Lied singen. Wenn Du an einer Sache dranbleiben willst, dann musst Du dafür sorgen, dass Dir der entsprechende Input nie ausgeht. Egal, welche Sache du ändern willst oder ob Du Dein ganzes Leben umkrempeln möchtest – mit dem richtigen Input hältst Du Dich bei der Stange. Du willst Dich langfristig selbständig machen? Such‘ Dir ein paar coole Podcasts zum Thema raus (ich könnte Dir an dieser Stelle beispielsweise den #megamutig Podcast von Stahlpink empfehlen) und hör‘ sie dir morgens beim ersten Kaffee, beim Zähneputzen oder in der Badewanne an. Kauf‘ Dir Bücher, die Dich weiterbringen oder Dich inspirieren. Nimm sie mit und stöber darin, wenn Du auf die Bahn wartest. Halte die Input-Zufuhr kontinuierlich hoch. Auf diese Weise hältst Du Dich dauerhaft bei der Stange und sorgst dafür, dass das Thema bei dir präsent bleibt.

4. Finde Deinen Tribe

Die Menschen in unserem Umfeld haben einen unglaublichen Einfluss auf uns, unser Leben und sogar das, was wir selbst davon halten. Sicher kennst Du den Effekt bereits: Wenn Du Dich in einem wertschätzenden, liebevollen Umfeld voller inspirierter, zufriedener Menschen bewegst, dann erscheint Dir alles leichter. Je mehr Deiner Lieben an Dich glauben, desto eher kannst Du selber glauben, dass Du kannst, was Du Dir vorgenommen hast. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Energie. Ein positives Umfeld wirkt sich auch auf Dein Denken und Handeln positiv aus. Sicher hast Du schon mal erlebt, wie jemand die Stimmung in einem Raum nur mit seiner bloßen Anwesenheit runtergezogen hat wie ein paar Betonschuhe einen in Ungnade gefallenen Mafiosi. Diesen Effekt gibt es jedoch auch umgekehrt. Am leichtesten fällt Dir die Veränderung, wenn Du Dich in Gesellschaft solcher Menschen begibst, die bereits das leben, was Du leben möchtest, und Dir Mut machen. Das ist Dein Stamm, Dein Tribe! „Gemeinsam sind wir stark“ ist eben einfach mehr als eine hohle Floskel.

5. Jeden Tag ein bisschen

Wenn Dein Vorhaben groß ist, dann kann es schnell passieren, dass Du nur den riesigen Berg siehst – nicht aber, wie Du ihn erklimmen sollst. Jetzt bloß nicht umkehren, sondern immer nur einen Fuß vor den anderen setzen und gar nicht erst nach oben oder unten schauen. Brich‘ Dein Projekt in viele kleine Schritte herunter, die Du Dir locker zutraust und nimm‘ einen nach dem anderen. Du willst ein Buch schreiben? Schreib‘ jeden Tag eine Seite. Du willst regelmäßig Joggen? Fang mit kurzen Strecken an. Mach‘ es wie Beppo der Straßenkehrer aus Momo:

„Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muß nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. Dann machte es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein. Auf einmal merkt man, daß man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“

Und das ist sogar verdammt wichtig. Denn wer etwas dauerhaft verändern will, der braucht einen langen Atem. Halte deshalb das benötigte Energielevel konstant und mach‘ kleinere Schritte, wenn Du merkst, dass Du aus der Puste kommst.

6. Sei die Veränderung – und akzeptiere Rückschläge

Es wird „Rückschläge“ geben, das ist ganz normal. Wichtig ist nur, Dich von ihnen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Wirf‘ die gesunde Ernährung nicht über den Haufen, nur weil Du der Lust auf Schokolade ein Mal nachgegeben hast. Du bist ein Mensch, der sich gesund ernährt und Schokolade gegessen hat. Nicht etwa ein Schokoladenjunkie, der versucht, gesund zu essen. Auch wenn Netflix mal die Oberhand gewinnt und Dein neuer Blog brachliegt – Du bist Blogger, der ein Wochenende mal Serien gesuchtet hat – kein Netflix-Opfer, das mal kurz versucht hat zu bloggen. Will heißen: Mach‘ Dir Deine gewünschte Veränderung zu eigen. Sei Autor, sei Sportler, sei Selbständige – mit manchmal auftretenden menschlichen Schwächen, denen Du Dich ruhig mal bewusst hingeben, die Du Dir aber immer verzeihen kannst. Sie ändern nichts an der Tatsache, dass Du auf dem Weg bist – hin zu der Veränderung, die Du in Dein Leben ziehen möchtest.

7. Setze Dir Meilensteine

Werde konkret: Was willst Du in einem Jahr erreicht haben? Was in einem Monat? Was vielleicht bereits morgen? Steck‘ Dir erreichbare Ziele in einem gewissen Zeitabstand und mach‘ die Sache fest. Häng‘ Dir Deinen Zeitplan an den Spiegel oder an die Wand hinter Deinem Schreibtisch. Das wichtigste ist, dass alle Schritte absolut machbar für Dich sind. Das heißt nicht, dass Du Die keine anspruchsvollen Aufgaben stellen kannst, Du solltest Dir nur sicher sein, sie meistern zu können. Und dann setz‘ ein dickes Häkchen hinter den erreichten Meilenstein und nimm‘ Dir den nächsten vor. Das hat den Vorteil, dass Du die wirre Vorstellung von Dir als Irgendwann-mal-reich/unabhängig/glücklich konkret machst und ins Hier und Jetzt holst. Außerdem zwingst Du Dein Oberstübchen dazu, sich einen Plan zurechtzulegen und problemorientiert zu arbeiten.

Natürlich musst Du nicht auf Silvester warten, um damit anzufangen, Dein Leben zu verändern. (Die Feuerwerksnummer hat halt nur sowas Episches …. hach).

Was sind Deine Vorsätze für’s neue Jahr? Was meinst Du, hältst Du sie diesmal ein?


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