Monat: November 2017

Wie ich lernte mein Selbstwertgefühl zu verbessern

Wie ich lernte mein Selbstwertgefühl zu verbessern

Was fällt mir spontan zu den drei Begriffen Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstliebe ein? Kurz und schmerzlos fällt mir dazu ein: Das hatte ich vor einigen Jahren alles nicht. Ich war weder selbstbewusst, noch hatte ich in irgend einer Form ein positives Selbstwertgefühl. Selbstliebe war mir […]

Auch wenn es Dir gerade schlecht geht: Dein wahres Selbst ist kugelsicher

Auch wenn es Dir gerade schlecht geht: Dein wahres Selbst ist kugelsicher

Es gab Zeiten in meinem Leben, da fühlte ich mich so zerbrechlich wie ein rohes Ei. Keine harte Schale, kein dickes Fell, sondern schutzlos, ausgeliefert und ständig in Gefahr. Ich dachte alles mögliche könnte mich zerbrechen. Gesten, Worte, Blicke, Gedanken – sogar meine eigenen.

Embrace – Du bist schön, #bodypositivity oder wie war das alles noch gleich?

Embrace – Du bist schön, #bodypositivity oder wie war das alles noch gleich?

Habt ihr den Film „Embrace“ gesehen?  Dieser Dokumentarfilm hat vor einigen Monaten einen regelrechten Hype ausgelöst. Plötzlich war der Begriff bodypositivity in aller Munde und gefühlt hatte jeder etwas zum Thema zu sagen.

Ich auch, wie ihr unten lesen könnt. 🙂 Aber zunächst habe ich den Inhalt des Films noch einmal zusammengefasst.

Embrace – Du bist schön

Taryn Brumfitts Vorher/Nachher Bild geht um den Erdball. Vorher: Schank und durchtrainiert. Nachher: weibliche Rundungen. Dieser Post wurde über 100 Mio. Mal angeschaut. Aber was wollte sie der Welt damit mitteilen? Grob zusammengefasst, liebe deinen Körper so wie er ist. Sie liebte es schwanger zu sein, doch mit ihrem After-Baby-Body konnte sie sich nicht anfreunden. Sie fing an zu trainieren und bekam einen „Traumbody“. Doch leider stellte sie fest, dass sie ganz und gar nicht glücklich war. Durch die vielen Stunden im Fitnessstudio konnte Taryn deutlich weniger Zeit mit ihren drei Kindern und ihrem Ehemann verbringen.

„Stop hating your body; start living your life“, so ihre Massage. Eine unfassbar tolle Message, wie ich finde.

Die Australierin lernte ihren Körper trotz aller Defizite zu akzeptieren. Durch ihren Facebook Post wurde ihr allerdings bewusst, wie viele Menschen mit ihrem Körper hadern. Deshalb startete sie ihr Filmprojekt „Embrace“und reiste durch einige Länder um mit zahlreichen Frauen zu sprechen. Darunter waren sehr einprägende Geschichten, u. a. eine junge Frau mit Vollbart, ein Plus-Size- Model, eine Essgestörte. Besonders im Gedächtnis blieb mir das Interview mit einem Verbrennungsopfer. Dieser Frau gelingt es trotz dieser Tragödie ihren Körper zu lieben.

Aber warum können sich die meisten Menschen nicht einfach akzeptieren und annehmen wie sie sind?

Diese paar Zahlen verdeutlichen das:

91 % aller deutschen Frauen sind mit ihrem Körper unzufrieden
45 % aller Frauen mit gesundem Gewicht denken, sie wären übergewichtig
In den USA werden jedes Jahr 4 Mio. Schönheits-OPs durchgeführt
90 % der Fälle von Magersucht und Bulimie betreffen Frauen
In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 1,8 Mrd. Euro für Diätmittel ausgegeben.
49 % der Deutschen lassen regelmäßig Schönheitseingriffe vornehmen

Warum all das?

Mit Sicherheit haben die Sozialen Netzwerke und die Medien einen großen Einfluss darauf. Überall werden Menschen mit hervorragender Figur, immerzu gestylten Haaren und reiner Haut abgebildet. Der eigene Blick in den Spiegel zeigt meistens etwas ganz anderes. Morgens ein zerknauschtes Gesicht, verstrubbelte Haare, unreine Haut, das ein oder andere Fettpölsterchen, Cellutite. Dass die Medien jedoch ein derart falsches Ideal verbreiten, vergisst man oftmals gerne. Nein, die Menschen die wir da bewundern, sehen nicht immer so aus. Meistens werden viele, sehr viele Fotos geknipst bis ein brauchbares dabei ist. Und anschließend wird das ganze noch durch ein Bildbearbeitungsprogramm aufgehübscht. Erst danach wird das Bild im Netz verbreitet.

Ein weiterer Grund ist ungesunde Perfektion. Noch mehr Sport, noch weniger Kalorien konsumieren, noch eine Schicht Make-up. Ist ein „Makel“ beseitigt oder zumindest minimiert, tritt ein anderer in den Vordergrund. Ich sags euch, das ist eine Endlosschleife. Früher hatte ich einige Kilos mehr auf den Rippen. Als ich diese dann los war, fiel mir auf, dass meine Zähne und meine Haut ja ein Graus sind. Eine Neverending Story eben…

Ständiges Vergleichen ist auch ein ziemlicher Pain. Es frustriert und führt zu nichts. Denn wir sind nicht die anderen. Jeder hat andere Gene, jeder hat einen anderen Körperbau und jeder ist einfach anders. Jeder ist einzigartig! Und das ist auch gut so!

Überlegt doch mal, wie viel Zeit ihr hättet, wenn ihr euch nicht ständig mit euren Makeln beschäftigen würdet?
Wie viel mehr Lebensfreude ihr hättet, wenn ihr gemeinsame Essen mit euren Freunden in vollen Zügen genießen könntet, ohne im Kopf die Kalorien zu überschlagen oder daran zu denken, wie viel Sport ihr morgen machen müsst?
Überlegt doch mal, was euch euer Body-Hating gebracht hat? Mir persönlich hat es Kummer, negative Gedanken und ein Engegefühl in der Brust gebracht. Alles in allem nichts positives.

Ich habe es keine Sekunde bereut, dass ich irgendwann im Jahr 2010 beschlossen habe, meinen Körper so zu akzeptieren und zu lieben wie er ist. Es war und ist nicht einfach. Keineswegs. Nicht selten struggle ich mit manchen Sachen. Aber ich weiß, das ist eine temporäre Phase. Es geht vorbei.

In meinem nächsten Artikel werde ich euch mehr davon berichten, wie ich gelernt habe, mich selbst so anzunehmen wie ich bin und wie ihr das auch schaffen könnt.

Klickt hier, falls ihr noch weitere Inspiration benötigt. Achtung, die Rede von Taryn Brumfitt kann einfach lebensverändernd sein.

Falls ihr einen ähnlichen Artikel im Blog lesen möchtet, schaut einfach bei Christina´s Text „Schönheit hat viele Formen – und wir nehmen sie viel zu wichtig“ vorbei.

Bildquelle: https://www.pexels.com

Und täglich grüßt das Murmeltier

Und täglich grüßt das Murmeltier

Es ist Montagmorgen und exakt 07:06 Uhr. Ich trotte durch meine Wohnung und stelle sicher, dass meine Elektrogeräte ausgeschaltet sind und meine Balkontür geschlossen ist. Ich laufe zur Bahnhaltestelle und sehe eine junge Frau in einem weißen VW Golf an mir vorbei fahren. Nachdem ich […]

Hilfe, ich werde 30! Warum uns der 30. so ins Grübeln bringt

Hilfe, ich werde 30! Warum uns der 30. so ins Grübeln bringt

Heute ist es soweit: Ich darf ganz offiziell auf diese Ü30-Partys. Das sind die mit den neonfarbenen Plakaten. Oder wie wir früher sagten: Das Reste-Buffet. Autsch. Bin ich echt so alt wie die 30-jährigen damals als ich 20 war? Herzliche Grüße aus der Sinnkrise!

Keine Willenskraft –  Das kannst du dagegen tun

Keine Willenskraft – Das kannst du dagegen tun

Du beobachtest deine Mitmenschen und verstehst manchmal die Welt nicht mehr?! Deine Kollegin Lotte verkündet, sie wolle jetzt 5 Kilo abnehmen und einige Monate später, steht sie deutlich erschlankt vor dir.
Dein Nachbar Heinz macht sich selbstständig, weil er keine Lust mehr auf das Angestellten-Dasein hat. 5 Jahre später hat er eine erfolgreiche Firma mit 10 Mitarbeitern aufgebaut.
Du öffnest Facebook, scrollst durch die Timeline und siehst wie deine ehemalige Klassenkameradin Wilhelmine neben ihrem Fulltime-Job noch eine anspruchsvolle Weiterbildung absolvierte.
Du scrollst weiter und siehst, dass Gunter schon wieder im Urlaub ist.

Alle erreichen ihre Ziele, nur du anscheinend nicht.

Deshalb fragst du dich, was zum Himmel bei dir kaputt ist?
Ich kann´s dir sagen: Nichts ist bei dir kaputt. Der Unterschied zwischen denen und dir ist lediglich, dass sie für sich eine Sache geklärt haben und zwar, WARUM sie dieses und jenes erreichen und machen wollen.

Denkst du jetzt: Häää? Ich weiß doch auch, warum ich mir Dinge vornehme und trotzdem klappt es nicht.

So ging es zumindest mir ganz lange.

Lange Zeit griff ich beim Einkaufen zu Pizzabaguettes, Pesto aus dem Glas, Schokolade und Pudding. Wenn ich einen guten Tag hatte, kam auch manchmal ein fertige Salatmischung in den Einkaufskorb.
Immer und immer wieder nahm ich mir vor, meine Ernährung zu verbessern. Oft kaufte ich voller Tatendrang gesunde Lebensmittel ein und bereitete mir frische Gerichte zu. Meinen Schokikonsum versuchte ich zu minimieren. Das Ganze gelang mir maximal zwei Wochen, dann griff ich wieder zu den ungesunden Produkten im Supermarkt.

Was war der Grund für mein Scheitern?

Ich hatte mir nicht ausreichend Gedanken darüber gemacht, WARUM ich meine Ernährung verbessern möchte. Klar, an jeder Ecke hört man, wie wichtig eine nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung ist. Und ich wusste, dass meine Mahlzeiten nunmal nicht gesund sind. Aber das war anscheinend nicht motivierend genug. Bis ich irgendwann auf folgende Aussage stieß: „Achtet auf eure Ernährung, denn euer Mund ist kein Mülleimer. Wie könnt ihr von eurem Körper erwarten, dass er euch jeden Tag mit genug Energie versorgt und immer reibungslos funktioniert, wenn ihr ihn mit Müll vollstopft.“ Dieser Gedanke „Euer Mund ist kein Mülleimer“ war wie ein Schlag ins Gesicht, als würde ich auf einmal alles klarer sehen. Wieder nahm ich mir vor meine Essgewohnheiten zu verbessern. Allerdings war dieses Mal meine Motivation eine andere, das WARUM hatte sich geändert. Ich wollte nun nichts mehr ändern, weil ich wusste, dass das, was ich tat, falsch war und ich ein schlechtes Gewissen hatte, sondern weil ich ab sofort meinem Körper etwas Gutes tun wollte. Mein Körper soll nun mit Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralien usw. versorgt werden, damit ich mehr Energie habe. Mein Ansatz war nämlich nun: Habe ich mehr Energie, dann benötige ich weniger Schlaf. Wenn ich weniger Schlaf brauche, kann ich mehr Sachen machen, die mir Freude bereiten. (Ich bin nämlich leider ein sehr energieloser Mensch 🙁 )

Wenn ich nun meinen Einkaufskorb sehe, muss ich immer schmunzeln. Darin liegen jetzt nämlich Avocados, Bananen, Haferflocken, frisches Gemüse und Nüsse.
An meinem Ziel hatte sich nichts geändert. Das ist nach wie vor, meine Ernährung zu verbessern. Doch mein WARUM ist eindeutig anders.

Deshalb frage ich mich immer bei jedem neuen Ziel:

Luisa, WARUM willst du das machen?
WARUM willst du das ändern?
WARUM willst du das angehen?

Und erst wenn ich mir sicher bin, dass mein WARUM motivierend genug ist, starte ich mit der Umsetzung. Bei einigen Dingen merke ich sogar recht schnell, dass mein WARUM nicht ausreichend genug ist und ich beginne gar nicht erst. Bei anderen Themen ist mein WARUM so wasserdicht, dass ich voller Tatendrang loslege und auch dranbleibe.

Macht euch also ausreichend Gedanken darum, warum ihr etwas ändern möchtet und seht wie sich eure Willenskraft sehr zum Positiven verändert. 

Bildquelle: https://www.pexels.com

Yoga gegen Panikattacken – So hebelst Du die Angst aus

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Wer gerade mitten in einer Panikattacke steckt, der denkt sich nicht „Jetzt der herabschauende Hund – das wär’s“. Du willst Dich verstecken oder wegrennen, heulen oder Dich irgendwie einfach nur betäuben, denn wer Panik hat, der fühlt sich machtlos. Es gibt jedoch ein paar Tricks […]