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Was ich vom Leben gelernt habe – Oprah Winfrey

Was ich vom Leben gelernt habe – Oprah Winfrey

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Schluss mit der Angst – So wirst Du richtig frei

Schluss mit der Angst – So wirst Du richtig frei

Sieh‘ der Furcht in die Augen und sie wird zwinkern. (Russisches Sprichwort) Wenn Gefühle Räume wären, in denen man sich aufhalten oder durch die man hindurchgehen kann, dann wäre die Freude vielleicht ein Tanzsaal. Aber die Angst wäre auf jeden Fall ein kleines enges Kellerloch […]

Vom Weihnachtsmuffel zur Weihnachtsliebhaberin?

Vom Weihnachtsmuffel zur Weihnachtsliebhaberin?

Ich kann es nicht glauben. Der 1. Advent ist tatsächlich schon vorüber. Wie krass schnell verging das Jahr 2017. Silvester 2016 war doch gerade erst und jetzt ist schon bald wieder Weihnachten und somit das Jahr bald wieder vorbei. Naja, ich schweife ab. 😉

Die Weihnachtszeit 2017 ist also jetzt am Start. Normalerweise bin ich ja von der Fraktion Weihnachtsmuffel. Kein Witz, bis vor ein paar Monaten wohnte ich noch in einer WG und ich habe meiner Mitbewohnerin „dezent“ mitgeteilt, dass sie den Adventskranz doch bitte in ihrem Zimmer aufstellen soll. Hat sie dann auch gemacht und sie hat es mir tatsächlich nicht übel genommen. Gott sei Dank.

Aber warum bin ich eher so Anti-Weihnachten? In dieser Zeit fällt mir immer besonders auf, was ich in meinem Leben alles NICHT habe. Mir wird bewusst, was meinem Herzchen manchmal eben doch fehlt. Ich bin umgeben von der happylife Christmaswelt und hätte gerne auch ein Stück davon ab .In meiner Kindheit schwang der Verlust meines Onkels (Zwillingsbruder von meinem Vater, er starb schon einige Jahre vor meiner Geburt) immer mit. Die Krankheiten meiner Eltern machen leider auch keine Weihnachtspause. Und irgendwie kamen sämtliche Familienstreitigkeiten auch immer zum Vorschein. War damals echt nicht immer so einfach, vor allem wenn man nur den Fernseher anschalten musste und die schillernde Weihnachtswelt sah.

Super, kann das bitte alles schnell vorbei sein? Genau, das dachte ich sonst immer zu Beginn der Weihnachtszeit.

Aber dieses Jahr wird alles anders. Ich werde mich von der Schönheit der Weihnachtszeit verzaubern lassen und werde alles bewusst wahrnehmen.
Die herrlichen Lichter der festlichen Dekoration auf den Straßen, den leckeren Glühwein, den warmen Crepe mit Schokocreme, der bei kaltem Wetter noch tausend mal besser schmeckt als sonst.

Ich werde nicht vor dem Weihnachtsrummel weglaufen, sondern voll reinlaufen. Mit Freunden werde ich oft den Weihnachtsmarkt besuchen, abends gemütlich einige Kerzen anzünden, mich warm in meine Kuscheldeckel einlümmeln und Weihnachtsromane lesen, meine Wohnung mit ein wenig Weihnachtsdeko verschönern und herzerwärmende Weihnachtsfilme schauen. Zum ersten Mal werde ich freiwillig Plätzchen backen und jeden Bissen genießen (ähm, falls sie mir glücken, ich bin nicht so die talentierte Bäckerin). Nach Feierabend werde ich ausgiebige Spaziergänge genießen und mir anschließend einen Solariumbesuch gönnen oder mich schön in die Badewanne legen.

Das Fest der Liebe werde ich mit meinen Lieben verbringen und meine Gedanken werde ich einfach (haha einfach, is klar) zur Ruhe kommen lassen. Es ist meine Entscheidung ob ich meinen Blickwinkel auf das nichtvorhandene lege oder meine Augen weit aufreise und das Schöne betrachte. Viele von uns wünschen sich manche Dinge einfach anders, aber es ist immer eine Entscheidung welchen Aspekten wir unsere Aufmerksamkeit schenken wollen.

„Weihnachten – die schöne Zeit –
Glocken klingen weit und breit,
Kerzenlicht in jedem Heim –
Frieden soll auf Erden sein.“

Volksweisheit, Volksgut

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne, besinnliche und friedvolle Adventszeit. Genießt das Zusammensein mit eurer Familie! Falls ihr alleine feiert, genießt die Zeit trotzdem und richtet den Blickwinkel auf das Schöne.

Merry Christmas!

 

PS: Beim Schreiben des Textes habe ich dieses wunderschöne Lied gehört. So lovely!

Bildquelle: https://www.pexels.com

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Meditation – das ist der Teil der Yogastunde, in dem du dich vielleicht am meisten awkward fühlst. Wenn alle mit geschlossenen Augen still da sitzen und man mega zappelig wird, es plötzlich am Rücken ganz schlimm juckt und man in Gedanken die Einkaufsliste fürs Abendessen […]

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Jawoll, auch ich habe eine Psychotherapie gemacht. Und ich würde es wieder tun. Und ich habe auch kein Problem (mehr) damit, wenn das jeder weiß. Schluss mit diesem Psychotherapie-Shaming!

Und täglich grüßt das Murmeltier

Und täglich grüßt das Murmeltier

Es ist Montagmorgen und exakt 07:06 Uhr. Ich trotte durch meine Wohnung und stelle sicher, dass meine Elektrogeräte ausgeschaltet sind und meine Balkontür geschlossen ist.
Ich laufe zur Bahnhaltestelle und sehe eine junge Frau in einem weißen VW Golf an mir vorbei fahren.
Nachdem ich mich auf meinem Sitzplatz niedergelassen habe, beginne ich Nachrichten zu lesen und zu beantworten.
Einige Stationen später steigen zwei binde Personen samt Assistenzhunde ein. Ich steige aus. Ich laufe ins Büro. Ich fahre meinen Rechner hoch, checke meine ToDo´s des Tages und laufe zur Kaffeemaschine…

„Für ihn ist heute gestern. Und morgen auch.“

So lautet der Teaserspruch des Films „Und täglich grüßt das Murmeltier“ aus dem Jahr 1993. Der zynische Protagonist Phil erlebt in der Komödie, den für ihn verhassten Tag, den „Groundhog Day“, immer und immer wieder.

Shit, ich erkenne mich doch tatsächlich darin wieder. Der Montag gleicht dem Dienstag, der Dienstag gleicht dem Mittwoch. Der Juli ähnelt dem August. Das Weihnachtsfest 2016 ist ein Klon des Weihnachtsfestes 2015. Das Hamsterrad kommt nur selten zum Stillstand.

Doch macht uns dieses Hamsterrad wirklich bedingungslos glücklich?

Selbstverständlich bieten gesellige Zeiten mit Familie und Freunden einen Mehrwert für´s Leben. Deshalb erleben wir solche Situationen auch gerne ständig wieder. Sicherlich geben uns einige Gewohnheiten und Routinen Sicherheit und helfen uns, unseren Tag zu strukturieren und stressfreier zu leben.
Aber muss das Leben wirklich eine Ananderreihung diverser Wiederholungen sein?

Definitiv nein!

Ich habe für mich entschieden, dass mein Leben mehr zu bieten hat, als mein Hamsterrad oder meine Komfortzone. Gewiss möchte ich mein Leben nicht täglich neu erfinden. Meinem Alltag möchte ich aber offen und bewusst entgegentreten. Die Möglichkeiten etwas anders zu machen sind unbegrenzt.
Kürzlich lief ich auf der anderen Straßenseite als gewöhnlich. Es war unglaublich. Durch den geänderten Blickwinkel sah die Welt gleich ganz anders aus. Diese einfache Handlung – auf der anderen Straßenseite laufen – zeigte mir, dass es viel zu entdecken gibt.

Probiert es einfach aus!

Trinkt morgens Tee statt Kaffee, lest einen Krimi statt einem Roman, frühstückt Müsli statt Brot, lasst das Auto stehen und fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit.
Nach einem Tag werdet ihr keine Resultate feststellen. Nach einiger Zeit werdet ihr aber merken, wie ihr flexibler und mutiger werdet. Langsam tastet ihr euch aus eurem Hamsterad heraus und lernt die Welt außerhalb kennen. Ihr werdet so viele neue Dinge finden, die euer Leben bereichern werden. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wir selbst sind die Illustrationen unseres Lebens. Wir können selbst entscheiden, ob wir die farblose oder die kunterbunte Variante wählen. Die Entscheidung liegt jedoch letztendlich bei jedem selbst.

Auch im Film erlebt Phil eine positive Wendung. Als er anfing Dinge anders zu sehen, Menschen anders behandelte und neue Sachen ausprobierte, wurde er vom permanenten „Groundhog Day“ erlöst und durfte mit der neuen Frau an seiner Seite in eine neue Zukunft starten.

Und ich?

Normalerweise würde ich mir jetzt einen weiteren Kaffee zubereiten. Aber nein, ich werde nun meinen neu gekauften grünen Tee trinken und wer weiß, vielleicht schmeckt mir dieser Tee so viel besser als der olle Kaffee. Who knows? 🙂

 

Bildquelle: https://www.pexels.com

Hilfe, ich werde 30! Warum uns der 30. so ins Grübeln bringt

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Heute ist es soweit: Ich darf ganz offiziell auf diese Ü30-Partys. Das sind die mit den neonfarbenen Plakaten. Oder wie wir früher sagten: Das Reste-Buffet. Autsch. Bin ich echt so alt wie die 30-jährigen damals als ich 20 war? Herzliche Grüße aus der Sinnkrise!


Story

Du bist niemals in Sicherheit und deswegen bist du frei

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Es ist so ein paradoxes Ding in unserer Gesellschaft: Gerade wir, die wir an einem der ungefährlichsten, wohlhabendsten und gerechtesten Orte der Welt leben (ist so!), sind vollkommen besessen von Sicherheit und ergreifen die verrücktesten Maßnahmen, um uns sicher zu fühlen. Und verlieren dabei alles ohne es zu merken.

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