Do what you can, with what you have, where you are.

Neueste Mindpower

Du wünschst Dir eine Veränderung? Dann nutze die Power dieser Mentaltechnik

Du wünschst Dir eine Veränderung? Dann nutze die Power dieser Mentaltechnik

Heute ist endlich der Tag gekommen, an dem Du ein neues Leben beginnen kannst. Nämlich ein Leben, das zu Dir passt und vor allem ein Leben, das du Dir wünschst. „Aha, und wie?“, denkst du jetzt vielleicht. Und zwar durch die ständige Wiederholung von klaren, […]

5 Gründe weniger zu kaufen und wie Du das schaffst

5 Gründe weniger zu kaufen und wie Du das schaffst

Einige, die mich kennen, werden jetzt wohl gleich in hämisches Gelächter ausbrechen, aber ich sage es trotzdem: Ich werde dieses Jahr keine neuen Klamotten kaufen. Oder genauer gesagt: Keine „Fast Fashion“. Oder in Social Media-Sprache: #2018nofastfashion.

Gelassenheit – Meine Ideen für ein gelasseneres Leben

Gelassenheit – Meine Ideen für ein gelasseneres Leben

Mein Blick ist eisig. Meine Schritte sind fest und hastig. Ich laufe zur Kaffeemaschine. Ich laufe weg von meinem Arbeitsplatz. Mein Herz rast. Meine Gedanken überschlagen sind. Ich rege mich auf. Notgedrungen laufe ich mit meinem Getränk zurück zu meinem Schreibtisch. Unzählige böse Worte huschen über meine Lippen.  Meine Kollegen raten mir nur, ich solle mich nicht so aufregen. Schnippisch antworte ich, dass es Situationen gibt, wo ich es nicht einsehe, mich nicht aufzuregen. Zeit für Feierabend. Ich gehe nach Hause. Daheim angekommen sind meine Gedanken immer noch düster. Zwei Stunden später ist meine Laune noch unverändert und der Abend für mich gelaufen.

Und warum?

Weil ich mich über Situationen aufrege, die vermutlich die Meisten kennen. Diese Situationen werden auch immer wieder kommen. Deshalb muss ich endlich gelassener werden. Denn meine Gesundheit und meine Freizeit sind mir heilig. Aber wenn ich jetzt die nächsten Jahre weiter so emotional auf solche Situationen reagiere, sind meine Nerven irgendwann futsch und meine Freizeit ziemlich trostlos.

Zu allererst: Was ist Gelassenheit?

Gelassenheit ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität und Stress.

Während Gelassenheit den emotionalen Aspekt betont, bezeichnet Besonnenheit die überlegte, selbstbeherrschte Gelassenheit, die besonders auch in schwierigen oder heiklen Situationen den Verstand die Oberhand behalten lässt, also den rationalen Aspekt innerer Ruhe.“ Quelle: Wikipedia

Ich stelle fest, Gelassenheit ist so ziemlich genau das Gegenteil von meinem Verhalten. Da ja bekanntlich, die Einsicht der erste Schritt zur Besserung ist, stehen meine Chancen nicht schlecht, dass ich mein Verhalten künftig ändern kann.

Dennoch wird meine Einsicht alleine nicht ausreichen. Deshalb habe ich mir einen Masterplan zurecht gelegt.

Sofortmaßnahmen:

Schritt 1: Durchatmen

Dieser Tipp ist sehr abgedroschen, ich weiß. Trotzdem bin ich überzeugt, dass diese Maßnahme eine Wunderwaffe ist. Einige Male in Ruhe ein- und ausatmen. So ist die Ursache mit Sicherheit nicht aus der Welt, aber immerhin können Kurzschlusshandlungen vermieden werden.

Schritt 2: Entscheidung treffen

Es ist letztlich immer meine Entscheidung, ob ich mich derart aufregen will. Ich sollte mich öfter schlichtweg dagegen entscheiden. Ich werde gewiss nach einigen Monaten eine positive Wirkung feststellen können.

Schritt 3: Gegenmaßnahmen einleiten

Was kann ich genau jetzt tun, um gelassener zu werden? Meine Devise: sofortige und kurzzeitige Ablenkung. Einfache Handlungen, wie Wasser trinken oder mit Anderen über etwas erfreuliches plaudern, sollten zumindest kurzzeitig Abhilfe verschaffen.

Schritt 4: Achtsamkeit

Sobald der erste Gefühlssturm überwunden ist, werde ich intensiv in mich hineinhören und meiner Seele lauschen. Warum fühle ich mich so angespannt? Warum bin ich wütend? Was genau bringt mich aus der Ruhe? Was will mir dieses Gefühl sagen? Das ist wohl der schwierigste aber auch spannendste Part. Nach einiger Zeit werde ich mit Sicherheit interessantes feststellen, was mich im Leben weiterbringen wird.

Langzeitmaßnahmen:

Nichtsdestotrotz sind meine Sofortmaßnahmen vermutlich nicht genug.  Meiner Meinung nach, muss ich einiges langfristig ändern, um gelassener zu werden. Aufgrund dessen möchte ich einige Punkte, welche mir ohnehin wichtig sind, intensivieren und wieder verstärkter in meinem Leben berücksichtigen.

Yoga:

Durch das Praktizieren von Asanas bringen wir unseren Körper und unseren Geist wieder in Einklang. Dadurch können körperliche Verspannungen vermindert und gedankliche Belastungen schneller losgelassen werden. Yoga ist somit die perfekte Wohltat für Körper und Seele.

 Meditation:

Meditation ist eine weitere Wunderwaffe für und gegen alles. Diese Maßnahme darf deshalb keinesfalls in meinem Masterplan fehlen.  In einem Beitrag schrieb Christina, welche positiven Auswirkungen Meditaion haben kann und wie man sich eine tägliche Routine aneignet.

Ausgedehnte Spaziergänge:

Spazieren gehen ist eins meiner liebsten Hobbies. Das Laufen an der frischen Luft, regt nicht nur die Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen) an, sondern lindert auch Stress und Müdigkeit. Also, *thumbs up* für ausgedehnte Spaziergänge.

Sport:

So richtig auspowern! Den Kummer nicht runterschlucken oder rausbrüllen, sondern stattdessen auf dem Laufband weglaufen, im Schwimmbad wegschwimmen oder in der Muckibude wegdrücken. Bei dem Punkt bin ich ehrlich. Ich habe es in den letzten 28 Jahren nicht geschafft, eine Sportart zu finden, die mir langfristig Spaß macht. Oft bin ich ein paar Monate total motiviert bis dann wieder die Keine-Lust-Phase kommt und am Schluss die Bequemlichkeit siegt. 🙁

Gesunde Ernährung:

Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung enorm wichtig ist. Das war definitiv nicht immer so!  Durch eine nährstoffreiche Ernährung fühlen wir uns fitter, energiegeladener, gesünder und belastbarer. Die Ernährung ist deshalb ein absolutes Must-Do!

 

Mit meinem Masterplan sollte ich ab sofort für unangenehme Situationen gewappnet sein. Ich bin mir gaaanz sicher! 😉 ;-)Habt ihr einen ultimativen Tipp für mich? Schreibt mir den unbedingt in die Kommentare. 

Bildquelle: https://www.pexels.com

Power aus Dankbarkeit – Wie Du eine Unbucket-Liste schreibst

Power aus Dankbarkeit – Wie Du eine Unbucket-Liste schreibst

In einer Welt, in der alles möglich scheint und wir uns ständig zwischen allen möglichen Dingen und Wegen entscheiden müssen, ist es vollkommen natürlich, dass wir uns große Ziele stecken. Und daran ist zunächst nichts falsch. Auch ich habe eine „Bucket-List“ – eine Liste mit […]

Kleine Inspirationen für den Alltag

Kleine Inspirationen für den Alltag

Ich finde, das Leben wäre ohne Bücher nur halb so schön. Alleine der Buchkauf löst jedes Mal ein Hochgefühl in mir aus. Das Stöbern in Buchhandlungen bringt meine meine oftmals rastlosen Gedanken zum Stillstand. Die Leidenschaft, das Herzblut und die Kreativität der Autoren schwappt beim […]

2 Vorsätze-Pimp-Methoden: Wie Du Deine Neujahrsvorsätze wirklich einhältst

2 Vorsätze-Pimp-Methoden: Wie Du Deine Neujahrsvorsätze wirklich einhältst

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

Sagte Hermann Hesse. Und ich liebe diesen Anfangszauber! Als alter Silvesterfan bin ich schon ganz kribbelig.

Natürlich braucht man für Veränderung nicht unbedingt ein neues Jahr. Aber ich mag diese klare Kante und diesen Neustart mit Feuerwerk.

Es ist die dunkelste und stillste Zeit des Jahres. Die magischen Nächte „zwischen den Jahren“, in denen man noch Weihnachten verdaut und sich langsam aber sicher fürs neue Jahr rüstet. Ich arbeite meistens zwischen Weihnachten und Silvester – aber trotzdem ist es immer anders. Die Bahn ist morgens leerer, genau so wie die Straßen und die Büros. Alles ist ein bisschen ruhiger, alles geht ein bisschen langsamer. Und man hat Zeit sich ein paar wichtige Fragen ganz in Ruhe zu stellen:

„Wer will ich sein?“

„Wie will ich leben?“

„Wo möchte ich hin?“

„Was will ich wirklich?“

Und wenn wir uns diese Fragen dann stellen, dann haben wir sie im Nu wieder zahlreich bei der Hand: Unsere Neujahrsvorsätze. Schnell gefasst – schnell verworfen.

Warum Listen nicht für jeden funktionieren

Ich mache auch gerne Listen, wirklich gern. Bucketlists, Packlisten vor jedem Urlaub, Einkaufslisten (die ich dann regelmäßig zu Hause liegen lasse natürlich) und natürlich – die Königsdisziplin – Listen mit guten Vorsätzen.

Das ist toll und macht Spaß. Es ist ein bisschen, wie wenn einem jemand eine goldene Kreditkarte in die Hand drückt und sagt „Kauf‘, was Du willst“. Man schlendert durch die Regale und greift zu. „Das klingt gut – gekauft!“, „Das könnte ich brauchen“, „Das will ich auch noch“ – und alles wandert in den Korb. Der sieht toll aus, so vollgepackt mit tollen Sachen (die das Leben schöner machen …). Doch ist man erst mal runter vom Einkaufsrausch, dann fällt einem ziemlich schnell auf: Man kann einfach nicht gleichzeitig mit all den tollen neuen Sachen spielen. Nicht alle Kleider gleichzeitig tragen. Nicht jedes Ding gleichzeitig benutzen, anschauen, bewundern – einfach nicht jedem Ding im Korb ständig volle Aufmerksamkeit zuwenden.

So ist das auch mit den Vorsätzen. Fein säuberlich aufgeschrieben auf einem weißen Blatt Papier machen sie sich gut. So eine prächtige Liste mit neuen Gewohnheiten, Veränderungen, Verbesserungen! Muss man dann aber tatsächlich ran, ist die Sache eben doch kein Spaziergang. Und letztendlich lassen sich Neujahrsvorsätze auch nicht so gut abstreichen wie eine Bucketlist oder eine Einkaufsliste. Denn oft sind die Vorsätze nicht von solcher „Abstreich-Natur“. „Gesünder leben“ ist nicht irgendwann „bestanden“, genausowenig wie „gelassener werden“ oder „mehr mit Freunden unternehmen“. Gerade wenn wir eben neue Gewohnheiten etablieren und echte Veränderungen herbeiführen möchten, gibt es selten einen Moment, in dem wir uns sagen können „Jetzt hab ich es wirklich geschafft“. Tun wir das nämlich und lehnen uns zurück, sind die alten Gewohnheiten nur allzu schnell wieder da. Wirklich „geschafft“ haben wir es eigentlich erst dann, wenn es uns gar nicht mehr auffällt, dass wir etwas ganz anders machen, weil es uns richtig in Fleisch und Blut übergegangen ist. Und sind wir an diesem Punkt, dann geht es uns sowieso nicht mehr ums Listen-Abstreichen.

Mit Listen gibt es aber noch ein anderes Problem:

Wir mögen Listen oft erst richtig, wenn sie so richtig prächtig lang sind.

Habe ich einmal angefangen eine Liste zu machen, dann gibts oft kein halten mehr. Kein Wunder. Mein Gehirn läuft dann eben auch im Listen-Modus und im Flow kommen dann immer neue Unterpunkte dazu. Stichwort: Assoziatives Denken. Macht mich auf den ersten Blick auch erst mal sehr zufrieden. Eine prächtige Liste mit vielen Punkten, das wird ein Spaß! Am Ende arbeitet man sich dann an der Liste ab, verzettelt sich zwischen den ganzen vielen Punkten und vergisst sie darüber hinaus ständig. Irgendwann ist das auch nicht mehr so einfach ca. 10 Gebote ständig zu memorieren (nicht umsonst hat schon Moses seine Gebote direkt in Stein gehauen). Und ich hab echt keine Lust ständig meine in Stein gemeißelten Vorsätze herumzutragen.

Deswegen habe ich seit ca. drei Jahren eine Vorsätze-Methode in Aktion, die mir weitaus bessere Dienste leistet. Meine Liste hab ich irgendwie immer noch dabei – nur passt sie inzwischen locker in einen Fingerhut.

Oder anders gesagt: In ein einziges Wort.

Ein Wort für ein Jahr

Als – ich sag mal – wortreiche Person, die ich bin, fällt mir das Kurzfassen manchmal schwer. Aber nichts hat so viel Power, als wenn wir etwas einfach auf den Punkt bringen. Kurz, knackig – bäm. Ein Wort. Du weißt, was ich meine. James Bond hätte auch sagen können: „Guten Tag, schön Sie kennen zulernen, darf ich mich vorstellen, ich heiße James Bond“. Aber er sagte einfach nur: „Bond. James Bond.“ Boom. Hat gleich eine ganz andere Power, oder?

Die gleiche Power erreichst Du, wenn Du all Deine guten Ideen, Vorsätze und Wünsche zu einer einzigen Essenz destillierst. Ein einziges Wort für ein ganzes Jahr. Mit dem Geist, der Kraft und der ganzen Willenskraft, die in einer kompletten Liste steckt.

Ein nicht unwesentlicher Vorteil dabei: Ein einziges Wort kann man sich selbst jenseits der 30 locker behalten. Es wird zu Deinem Motto, Deinem Mantra, Deinem Leitstern.

Du kannst es mit Dir tragen, auf einem kleinen Zettel, in einem Buch, als Notiz auf Deinem Handy, als Display-Hintergrund oder als Beschreibung, wenn Dein Handywecker morgens klingelt. Es kann Dich als Mantra in Deine Meditation begleiten, Du kannst es Dir unter die Haut stechen lassen, wenn Du möchtest. Ein einziges Wort kann alles mitmachen.

A Year in a Nutshell

Das Wort muss daher natürlich gut gewählt sein, sodass es all Dein Sehnen, Hoffen, Wollen beinhaltet.

Mein Wort für das vergangene Jahr 2017 war – klassisch, aber zeitlos schön – einfach: „Lieben.“

Ich habe absichtlich nicht „Liebe“ gewählt, sondern das Verb. „Lieben“ – so war es gleichzeitig eine Aufgabe. Und ein Codewort, ein Schlüsselreiz.

Wenn ich vor etwas zurückgeschreckt bin und dachte „Ich habe Angst“, erinnerte ich mich an „Lieben“ und schon wurde etwas in mir ein bisschen weiter.

Außerdem lag es auf der Hand – ich wusste ja letztes Silvester schon, dass ich dieses Jahr heiraten würde. Also sollte „Lieben“ mein Leitstern werden. Und verdammt – dieses Jahr war so voller Liebe, wie ich es fast nicht für möglich gehalten hätte. Manchmal dachte ich, ich müsste vor Liebe zerplatzen (aber ich habe es immer überlebt), weil mir so viel Liebevolles widerfahren ist. Und vielleicht, ganz vielleicht, konnte ich alle das Gute auch etwas liebevoller sehen, weil ich mir „Lieben“ vorgenommen habe.

Das Wort für das Jahr ist eine Art Widmung. „Ich widme dieses Jahr, all mein Streben, all mein Denken, all mein Wirken … “

Wessen auch immer Du möchtest.

„Lieben“ beinhaltete für mich:

Selbstliebe – Ich liebe mich so wie ich bin.

Liebe für andere – Ich begegne den Menschen so liebevoll ich kann.

Liebe um mich herum – Ich erkenne das Gute und die Liebe, die mich umgeben und bin von Herzen dafür dankbar.

Liebe als Gegenteil von Angst – Ich entscheide ich im Zweifelsfall immer für die Liebe.

Und selbst das lässt sich wiederum auffächern. Selbstliebe lässt sich als liebevoller Umgang mit dem eigenen Körper übersetzen – gute Ernährung, Bewegung etc.

Du siehst also, in einem einzigen Wort kann ein ganzes Vorsätze-Universum stecken. Indem Du das Jahr einem bestimmten Wort mit einer einzigartigen, Bedeutung widmest, machst Du dieses Wort zu Deinem Leitstern für das neue Jahr. Das Wort geht voraus – Du folgst. Anstatt einen Karren voller Vorsätze mühsam durchs Jahr zu ziehen und die Hälfte auf der Strecke zu verlieren.

Ich glaube, mein Wort für 2018 wird „Freiheit“ sein.

Was ist deins?

Vorsatz-Pimp-Methode 2: Ein Vorsatz pro Monat

Was sich ebenfalls bewährt hat ist die oben genannte Methode. Oft nimmt man sich ja auch Dinge vor, die im Nachhinein vielleicht doch nicht so der Weisheit letzter Schluss sind. Vielleicht ist vegan doch nicht so Dein Fall oder Du entwickelst Dich beruflich doch in eine andere Richtung. Wenn sich das dann mit Deinen Vorsätzen beißt, fühlt sich das doof an, ein bisschen wie versagen (auch wenn das ein doch sehr drastisches Wort ist).

Deswegen: Gib jedem Vorsatz einen ganzen Monat.

Das hat den Vorteil, dass Du Dich voll auf den einen Vorsatz konzentrieren kannst – was die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht. Noch wichtiger ist aber: Du hast diesen Probelauf. Einen Monat lang kann man fast alles durchhalten, es ist ein sehr überschaubarer Zeitraum. Wenn Du z.B. regelmäßiger Yoga üben willst, dann gib Dir diesen Monat und schau, was es mit Dir macht. Danach kannst Du die neue Gewohnheit beibehalten oder eben doch nicht. Und dann kommt der nächste Vorsatz dran. Im Idealfall hast du am Ende des Jahres 12 neue Gewohnheiten, Errungenschaften oder Einstellungen etabliert. Wenn nicht, hast Du es versucht und verworfen. Aber angegangen bist du’s allemal.

Auch bei der Reihenfolge kannst Du strategisch vorgehen. Nimm den Vorsatz, der dir am meisten unter den Nägeln brennt, als erstes. Oder, wenn Du Dich erst mal rantasten und mit einem Erfolgserlebnis starten willst, einen Vorsatz, der leicht einzuhalten ist. Spür‘ einfach mal in Dich hinein, wie es am besten für Dich passt. Wenn Du einen großen Vorsatz oder ein großes Ziel vor Augen hast, kannst du Dir auch 12 Schritte überlegen, die Dich nach und nach an dieses Ziel führen.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall für alles, was Du Dir im neuen Jahr vornimmst, das Allerbeste! Gutes Gelingen, Erfolg und die Power alles zu erreichen, was Du Dir wünschst!

Erreiche deine Ziele in 2018 mit einem Visionboard!

Erreiche deine Ziele in 2018 mit einem Visionboard!

Habt ihr schon von Visionboards gehört? Nicht-Wissende würden mein Visionboard in meinem Wohnraum einfach als Collage abtun. Aber dieses große Stück Pappe mit den vielen bunten Bildern und Sprüchen ist viel mehr als ein reines Dekoelement. Denn diese Collage ist eine Zusammenfassung meiner Wünsche, Träume […]

Du willst Dein Leben verändern? Mit diesen 7 Methoden schaffst Du es

Du willst Dein Leben verändern? Mit diesen 7 Methoden schaffst Du es

Na, habt Ihr die Vorsätze für 2018 schon geladen und entsichert? Bald ist Silvester – neues Jahr, neues Glück! Wenn es Dir auch nur ein bisschen ähnlich geht wie mir, dann fieberst Du dem Silvesterfeuerwerk schon entgegen. Denn im neuen Jahr wird alles anders!

Madeira – Ein Reminder ans Wesentliche

Madeira – Ein Reminder ans Wesentliche

Madeira oder auch die Blumeninsel genannt, ist ein beliebtes Urlaubsziel vieler Menschen. Voller Vorfreude schaut man der schönsten Zeit des Jahres entgegen. Freut sich auf Entspannung, leckeres Essen und Entdeckungstouren. Genau so ging es zumindest mir letzte Woche. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich mit einem Kreuzfahrtschiff unterwegs. Wir besuchten einige Inseln der Kanaren und eben auch Madeira. Ich liebe Blumen und die milden Temperaturen, die das ganze Jahr dort herrschen. Deshalb war ich mir ziemlich sicher, dass die Schönheit der Natur mich völlig verzaubern wird. Aber tatsächlich begeisterten mich nicht nur die Landschaft und das Nationalgetränk der Poncha. Nein, tatsächlich begeisterte und inspirierte mich die Rede des holländischen Reiseleiters.

Während wir mit dem Bus vom einem zum anderen Programmpunkt fuhren, erzählte er uns ein wenig von sich, von der Insel und vor allem vom Leben auf Madeira. Mittlerweile lebt er seit 15 Jahren mit seiner portugiesischen Frau und seinen zwei Kindern in seiner neuen Heimat. 80% der „Einwöhner“ verdienen ihr Geld mit dem Tourismus, wenn man es jedoch genau nahm, arbeiten alle für den Tourismus. Denn die Produkte der Landwirtschaft werden ja schließlich in Hotels und Restaurants zum Verzehr angeboten, so seine Argumentation.

Viele Inselbewohner müssen mit dem gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 649,83 EUR auskommen. Das ist verdammt wenig, finde ich. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste mit so wenig auskommen, wäre ich wohl ziemlich unglücklich. Aber statt zu jammern begann uns der Reiseleiter davon zu erzählen, auf welche Dinge in Madeira der Fokus gelegt wird.

Beziehungen zu den Mitmenschen

Morgens vor der Arbeit ist es dort üblich erstmal in einem Cafe etwas zu trinken und die Gemeinschaft zu den anderen Menschen zu pflegen. Erst danach macht man sich auf den Weg zur Arbeit. In der Mittagspause ist es nicht erlaubt, am Arbeitsplatz zu essen. Da der Heimweg zu lange dauern würde, isst man gewöhnlich gemeinsam in einem Restaurant und einem Imbiss zu Mittag. Die Mahlzeit wird nicht hastig herunter geschlungen, sondern in aller Ruhe eingenommen. Auch nach der Arbeit geht man nicht direkt nach Hause sondern macht nochmal einen Abstecher in einer Kneipe. Die Kommunikation und der Austausch mit den Mitmenschen stellt also einen elementaren Bestandteil des Insellebens dar.

Gesundheit

Madeira
Madeira – Funchal – Markthalle

In Madeira ist man zu 100 % krankenversichert, wenn man mindestens einmal pro Jahr zur Untersuchung zum Hausarzt geht. Prävention steht dort an erster Stelle. Der Reiseleiter erzählte uns, dass die Nahrung die sie zu sich nehmen regional und gesund ist.  Klar, gibt es auch McDonalds oder Pizza Hut, aber da geht man schließlich nicht hin, da man sonst 2 Stunden später wieder Hunger hat. Auf Madeira werden leckere regionale Früchte wie Maracuja-Banane, Maracuja-Citrus, und Papaya. Auch Fisch steht dort oft auf dem Speiseplan. Ja, die Früchte auf Madeira sind wirklich sowas von lecker. Als Proviant für den restlichen Tag haben wir eine Mischung aus getrockneten Früchten mitgenommen und sie schmeckten einfach himmlich. Das ist kein Vergleich zum Angebot in deutschen Supermärkten.

Auch regelmäßige Bewegung ist für den Inselbewohner sehr wichtig. Deshalb stehen für Schüler jeden Tag 1,5 Stunden Schulsport auf dem Programm. Und auch in der Freizeit können Kinder und Jugendliche kostenlos Sport in Vereinen machen. Denn Vereinsmitgliedsschaften werden auf Madeira staatlich gefördert.  Das ist auch gut so, da viele Menschen sich solch einen Luxus nämlich leider nicht leisten können.

Leben ohne Stress

Madeira
Madeira – Botanischer Garten

„Wir kommen lieber 5 Minuten zu spät aber entspannt zur Arbeit statt pünktlich aber total gestresst. Weil dann braucht man mindestens 30 Minuten, um seine Gesundheit wieder herzustellen. Denn Stress ist nicht gut für den Körper.“ Welch weise Aussage! Wie oft bin ich trotz Gleitzeit schon ins Büro gehastet, nur um 8 Uhr da zu sein. Völlig „zerstört“ kam ich an und brauchte wirklich einige Minuten um mich zu sammeln und klar denken zu können.

Dieser Holländer strahlte wirklich eine unglaubliche Lebensfreude und Dankbarkeit aus. Das war total ansteckend. Ich fühlte in meinem ganzen Körper die Dankbarkeit für die Dinge, die ich in meinem Leben habe. Seine ausgestrahlte Lebensfreude färbte total auf mich ab. Noch Tage später merkte ich, wie tief er mich doch inspiriert hatte. Seine lebensbejahende und geerdete Ausstrahlung faszinierten mich wirklich sehr. Er hatte mich an etwas erinnert, was ich im täglichen Leben gerne mal vergesse und zwar worauf es wirklich ankommt. Nämlich auf gute und erfüllende Beziehungen zu den Mitmenschen, Gesundheit und einen gesunden Lebensstil und eben auch darauf, mal fünf gerade sein zu lassen und einfach einen Gang zurück zu schalten.

 

Was hat euch während eines Urlaub total inspiriert? Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon. 🙂

Schluss mit Schämen – Wie Du durch „De-Shaming“ über Dich hinauswächst

Schluss mit Schämen – Wie Du durch „De-Shaming“ über Dich hinauswächst

Kaum ein Gefühl ist so zermürbend wie die Scham. Wenn wir uns für etwas schämen, geht uns das durch Mark und Bein. Wir knicken zusammen wie ein Gänseblümchen unter einem Schuh und würden uns am liebsten auflösen. So peinlich! Aber genau hier steckt verdammt großes […]